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Der Kautions-Cop
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Filmkritik laut br-online.de:
Ein machohafter Kopfgeldjäger muss seine Exfrau ins Gefängnis bringen. Während der
gemeinsamen Zeit zu zweit entdecken beide ihre Gefühle füreinander wieder. Jennifer Aniston und
Gerard Butler spielen das geschiedene Paar in dieser romantischen Actionkomödie.
Die Vorgabe erinnert an die klassischen Beziehungskomödien Hollywoods, an Filme wie "Leoparden
küsst man nicht", in denen sich kauzige Paare spritzige Wortgefechte lieferten, um am Ende wider
alle Wahrscheinlichkeit doch zusammenzukommen.
Das Team Aniston-Butler ist allerdings weit entfernt vom Format von Komödienpaaren wie Cary Grant
und Katharine Hepburn.
Im Vergleich zu seinen Vorbildern mangelt es Andy Tennants ("Hitch – Der Date Doktor") in
Pastellfarben inszenierter Actionkomödie leider an Wortwitz, Subversion und einer überzeugenden
Handlung.
Stattdessen bietet der sehr amerikanische und sehr konstruierte Film unzählige Klischees.
Und er versucht, zu viel gleichzeitig zu sein: "Der Kautions-Cop" will als romantische Komödie und
Actionfilm überzeugen und dabei Elemente des Kriminalfilms einbinden.
Auf halber Strecke entwickelt sich der Film auch noch zum Roadmovie. Heraus kommt ein
uninspirierter, routiniert inszenierter Mischmasch, der immerhin ein paar gute Lacher bietet, die von
skurrilen Nebenfiguren beigesteuert werden.
Quelle: br-online.de
Geändert von DrBacke (27.06.2010 um 10:37 Uhr)
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Filmkritik laut outnow.ch:
Gerard Butler mag's anscheinend, wenn er in seinen Filmen richtige Kerle darstellen kann. Sei es als
Kämpfer in 300 oder als Gangster (RocknRolla), und selbst in einer romantischen Komödie wie The
Ugly Truth hält er die Fahne des Machos gelungen oben und zeigt, wie Männer sein müssen. Nun hat
er mit The Bounty Hunter eine weitere Chance, den Männlein seinen Machismo zu zeigen, und das in
einem Film, der für die Damenwelt ebenso interessant sein dürfte.
An der Seite des rauhen, schnoddrigen, aber immer sympathischen Butler kommt dieses Mal Jennifer
Aniston zum Zug. Und sie darf genau das zeigen, was sie bekannt und beliebt gemacht hat. Immer
schön anzuschauen, staunt sie mit grossen Augen, hat verwirrte Momente und gibt ihre
Retourkutschen mit Genuss, wenn sie einmal den Kampf der Geschlechter für sich entscheiden kann.
Richtig, die Chemie zwischen Aniston und Butler funktioniert hervorragend. Der Film bietet leichte,
aber sehr unterhaltsame Kost und nimmt den Zuschauer mit auf eine irrwitzige Verfolgungsjagd.
Zugegeben, die Geschichte von The Bounty Hunter hat in der zweiten Filmhälfte ihre Schwächen,
kann aber vor allem am Anfang punkten, wenn der Kautions-Cop seine Ex-Gattin in den Kofferraum
stopft, sie mit der Rikscha flüchtet oder Handschellen ins Spiel kommen. Da übersieht man auch
gerne die immer häufiger auftretenden romantischen Momente, von denen wir im Verlauf des Films
genügend vorgesetzt bekommen, damit das Ganze auch als "romantische" Komödie durchgeht.
Fazit: Wem The Ugly Truth damals schon gefallen hat (und das waren nicht wenige), der wird auch
in The Bounty Hunter einiges zu lachen und kreischen haben. Die einfache Story wird glatt
präsentiert, überfordert niemanden und lässt genügend Platz für Herzschmerz. Vor allem aber
beweist Gerard Butler, dass er in solchen Filmen fast besser aufgehoben ist als in Ballerproduktionen
wie Gamer.
Bewertung laut outnow.ch:
3.2 von 6.0 Sternen (42 Bewertungen, 27.06.2010)
Quelle: outnow.ch
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